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Björnlandet Nationalpark
Eine orange Moltebeere Beeren in Nahaufnahme.

Flora

Der Nationalpark Björnlandet beherbergt viele spannende Pilze, Flechten, Moose und Gefäßpflanzen. Erwecke den Hobbybotaniker und dir und schau dir gern auch unsere Inventierungen an.

Grüner Schachtelhalm wächst auf Moos.
Wald-Schachtelhalm. Foto: Andreas Garpebring

Ungewöhnliche Pilze

Im Nationalpark Björnlandet sind 133 Pilzarten gelistet. Überwiegend handelt es sich um Holzpilze. 39 Pilzarten stehen auf der Roten Liste gefährdeter Arten, und mehrere gelten als Indikatoren für Wälder mit hohem Naturwert. Hierzu zählen etwa der Gallenstachling, der bevorzugt in älteren sandigen Kieferwäldern gedeiht, und der Wohlriechende Weidenporling, der an älteren Salweiden zu finden ist.

Flechten an Felsen und Bäumen

Insgesamt 195 verschiedene Flechtenarten wurden im Park gefunden, von denen 31 auf der Roten Liste stehen. Flechten gedeihen bevorzugt an älteren Baumstämmen, verkohlten Baumstümpfen, Weiden und Felsen. Hier findest du Weiden mit Lungenflechten, mit Rentierflechten überwucherte Felsen und die ausschließlich auf verbranntem Holz wachsende Flechtenart Hypocenomyce anthracophila.

Gefäßpflanzen der Taiga

In großen Teilen des Parks finden sich typische Gefäßpflanzen des borealen Nadelwalds, der Taiga. Hier wachsen Preiselbeeren, Moosglöckchen Krähenbeeren und Blaubeeren zwischen alten Kiefern und Fichten. In fruchtbareren Lagen gedeiht der Alpen-Milchlattich, und entlang von Bachläufen kann man zuweilen Straußenfarn und die Gewöhnliche Traubenkirsche finden. Die bekannteste Pflanze des Nationalparks Björnlandet ist der Lappländische Hahnenfuß. Er ist recht selten, kann aber in den unberührten Fichtensumpfwäldern des Parks entdeckt werden. In den Sümpfen wachsen der wohlriechende Sumpfporst und das hübsche Sumpf-Läusekraut.